
Alle größeren Suchmaschienenbetreiber loggen das Suchverhalten ihrer Nutzer und speichern es mehr oder weniger lange, meistens jedoch eher länger als kürzer. Mittels dieser Daten können Profile über die einzelnen Benutzer angelegt werden, was für Marketing- und Werbezwecke viel Geld wert ist. Aber auch Regierungen könnten auf die Idee kommen diese Daten zu nutzen um den "Terrorismus" zu bekämpfen. Da der allergrößte Teil der Internetnutzer jedoch weder Terroristen sind noch gerne ihre Daten in unmengen an Datenbanken liegen habe, haben Daniel C. Howe und Helen Nissenbaum ein Firefox-Plugin geschrieben.
TrackMeNot kann natürlich nicht verhindern, daß die Suchanfragen an die Suchmaschiene gesendet wird, sonst würde man ja kein Ergebnis bekommen. Da die Datenspeicherung auf den Suchmaschienen-Servern erfolgt, kann ebensowenig diese unterbunden werden. Daher nutzt TrackMeNot genau den gegenteiligen Weg. Es sendet im Hintergrund immer wieder falsche Suchanfragen an die Suchmaschienen. Diese werden zwar auch aufgezeichnet, aber die wirklich getätigten Suchanfragen sind nicht von den vorgetäuschten zu unterscheiden, was das anlegen eines Benutzerprofils (hoffentlich) unmöglich macht. Dabei kann eingestellt werden, wie oft eine Suchanfrage abgesendet werden soll und an welche Suchmaschiene. Derzeit werden AOL, Yahoo!, Google und MSN unterstützt. Ebenso kann es die Cookies der Suchmaschienenbetreiber (und nur diese) löschen um eine Verfolgung zu erschweren.
Daher mein Fazit: installiert euch dieses Plugin!
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