Vorige Woche habe ich mir Stardocks Object Desktop und ObjectDock zugelegt. Mittlerweile habe ich auch die diversen Programme die im Object Desktop enthalten sind ausprobiert. Im großen und ganzen, bin ich nicht vollkommen überzeugt von dem Produkt. Es ist zwar nicht Schrott, aber es sieht auf der Homepage besser aus, als es ist. Besonders stört mich, daß zum Teil Bugs lange bekannt sind ohne daß es einen Fix dafür gibt. Das geht so weit, daß es dieses Programm unbrauchbar macht. Mein PC ist zwar nicht der aktuellste, aber auch noch nicht ganz altes Eisen. Ein Athlon XP mit 2 GHz mit 1,5 GB RAM. Je nachdem wieviel Gimmicks ich nutze, umso mehr merke ich wie der Computer träger wird.
Ich beleuchte jedes Programm im Detail und vergebe bis zu fünf Punkte.
ObjectDock: Mit ObjectDock lassen sich zusätzliche Leisten
einblenden. Es gibt zwei Arten, von Leisten. Eine mit Tabs und eine
ohne. Auf beiden kann man sowohl Links zum starten von Programmen
platzieren, als auch einige spezielle Funktionen wie Kalender oder
Wetter. Die Leiste ohne Tabs schaut optisch besser aus, da die Symbole
und ihre Nachbarn beim darüberfahren größer werden. Diese Zoomfunktion
fehlt leider bei der Tab-Version. Ebenso fehlt der Tabfunktion, die
Leiste komplett auszublenden, die Tabreiter bleiben immer sichtbar. Ich
bin zufrieden mit dem Programm. Einige Extrawünsche wird man fastbei
jedem Programm haben, daher gibt es 5 Punkte.
WindowBlinds:
WindowBlinds kann nahezu die gesamten Designeinstellungen von Windows
verändern. Hier einige Beispiele wie unterschiedlich der Desktop
nachher aussehen kann.
Das praktische ist, daß alleEinstellungen, Bilder usw. in einer
Datei verpackt sind und die Installation lediglich das Downloaden und
einen Doppelklick erfordert. Auch muß man nicht alle Einstellungen
übernehmen, sondern kann sich aussuchen, daß z.B. das Hintergrundbild
nicht übernommen wird, oder man kann die farbe des Designs durch eine
eigene überlagern. Auch mit diesem Programm bin ich zufrieden und
vergebe fünf Punkte.
DesktopX: DesktopX läßt einen
diverse Applets auf dem Desktop platzieren. Das reicht von Wetter, über
Kalender oder Emailchecker bis zu Systemstats oder ganzen Spielen.
Es gibt die Applets sowohl einzeln als auch ganze Pakete. Leider habe ich das Problem, daß gerade das Aplett, das ich verwenden
würde (Kalender und Mails von Outlook am Desktop) mit meinem
WindowBlinds Template nicht funktioniert, da scheinbar gleiche
Variablen verwendet werden. Daß da keine klare Trennung erfolgt, finde
ich nicht gut. Ansonsten funktioniert das Programm einwandfrei und es
gibt von mir vier Punkte.
IconPackager: Ein recht
praktisches Programm, mit dem sich die Icons in einem Ruck austauschen
lassen. Die verschiedenen Pakete haben unterschiedlich viele Icons
dabei. Ziemilch alle tauschen die Systemicons wie “Eigene Dateien” oder
“Desktop” aus. Viele haben dann auch noch Icons für die verschiedenen Dateiextensions und sogar für einige Programme eigene Icons. Auch sind die Bildchen meist in verschiedenen Größen vorhanden, sodaß auch hochgezoomt die Icons nicht verpixelt aussehen. Funktioniert einwandfrei, daher auch fünf Punkte.
IconX: IconX läßt einen die Darstellung der Icons und der Iconunterschrift am Desktop verändern. Größe, Farbe und Transparenz sowie ein paar Effekte fürs anklicken sind auswählbar. Allerdings speichert es die Anordnung der Symbole selber. Wäre nicht so schlimm, würde es nicht bei Änderung der Bildshirmauflösung die Anordnung vergessen. Das Problem ist, daß viele Spiele zumindest beim Start die Bildschirmauflösung ändern. Folglich kann man regelmäßig die Symbole neu anordnen. Ist zwar nett, was man machen kann, aber wegen dem Verrutschen unbrauchbar. Daher auch nur 2 Punkte.
WindowFX: Hiermit lassen sich den Fenstern diverse Effekte verleiehen. Zum Beispiel zum Minimieren wird das Fenster in die Taskleiste gesaugt, oder Fenster im Hintergrund werden Transparent. Die Einstellungen und Effekte sind manigfaltig und machen Spaß. Ebenso gibt es Zusatzfunktionen wie einen Taskswitcher mit Miniaturanzeige der Task oder einer Miniaturanzeige der Tasks beim Hover über die Taskleiste. Man merkt deutlich, daß die Effekte viel Systemresourcen brauchen. Aber leider ist das Programm schon seit Anfang des Jahres buggy und bringt den Explorer zum crashen. Daher leider völlig unbrauchbar und es gibt null Punkte.
ObjectBar: Scheinbar eine Mischung aus ObjectDock und DesktopX ermöglicht es einen eigene Startleisten. Da ich es noch nicht so richtig ausgetestet habe, kommt eine Beurteilung zu einem späteren Zeitpunkt. Aber hier einen Geschmack darauf von der Homepage des Herstellers.
CursorXP: Wie mit IconX sich die Icons austauschen lassen, kann man hiermit die Cursors austauschen. Das Programm kann nicht viel, erfüllt aber zuverlässig seine Aufgabe. Daher auch fünf Punkte.
BootSkin: BootSkin tauscht das Bild und die animierte Leiste beim Boot aus ohne großen Aufwand und ohne daß Systemdateien modifiziert werden müssen. Ebenfalls fünf Punkte.
LogonStudio: LogonStudio ändert das Design beim Einloggen in Windows. Es macht, was es soll, ebenfalls fünf Punkte.
Weitere Test werden folgen.